Kokosnüsse können tödlich sein, das ist bekannt. Entweder, wenn man eine Kokosnussallergie hat, oder wenn sie einem auf den Kopf fallen. Doch mittlerweile haben sich die Früchte weiterentwickelt und manipulieren sogar Wahlen auf den Malediven.
So zumindest die Behauptung.

2013 war Präsidentenwahl auf den Malediven. Für Aufsehen sorgten nicht nur Formfehler vor der Wahl, sondern auch Berichte darüber, dass eine Kokosnuss die Wahlen manipuliert haben soll.
Die Kokosnuss wurde Berichten zufolge in der Nähe einer Schule gefunden, die als Wahllokal dienen sollte. In den ländlichen Gebieten der Malediven ist der Glaube an Magie weit verbreitet. So werden Kokosnüsse beispielsweise häufig in Ritualen verwendet und mit Zaubersprüchen versehen.
Gegen 7 Uhr wurde besagte Kokosnuss von der Polizei in Gewahrsam genommen, nachdem sich Anwohner beschwert hatten.
„Die 4-Zoll-Kokosnuss war mit einem Koran-Vers in arabischer Sprache beschrieben und lag auf dem Boden in der Nähe der Schule, leicht für die Öffentlichkeit zu sehen. Es scheint, als wäre es ein Witz, nur ein Streich, gewesen“, so eine örtliche Quelle. Die Kokosnuss solle „eine Lehre für Inselbewohner sein, keine schwarze Magie zu praktizieren, um die Stimmabgabe zu beeinflussen“ und dass der Wahlbereich genau überwacht werde, um solche Aktivitäten zu verhindern.
Ein von der Polizei beauftragter Zauberer stellte jedoch fest, dass die Kokosnuss unschuldig war. Daraufhin wurde sie wieder frei gelassen.
Nicht nur auf den Malediven ist der Glaube an Magie stark. Bereits 2009 wurde eine Ziege in Nigeria verhaftet, da sie des bewaffneten Raubüberfalls verdächtigt wurde. IstDasFakt?! berichtete.
Quellen:
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